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Weihnachtsgerichte rund um den Globus

So international schmeckt Weihnachten

Es ist weltweit immer dasselbe Schauspiel: Nach der hektischen Vorweihnachtszeit mit überfüllten Einkaufsstraßen und panischen Last-Minute-Einkäufen folgen im Idealfall ein paar Festtage voller Ruhe und Besinnlichkeit. Und kulinarischem Genuss. Wir stellen Ihnen die beliebtesten bis schrägsten internationalen Weihnachtsklassiker vor.

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Gemäß dem Sprichwort „Andere Länder, andere Sitten” zelebriert jedes Land das wohl wichtigste christliche Fest des Jahres auf seine eigene Weise. Das fängt bei der Weihnachtsdekoration an und hört bei der Bescherung auf. So packen die einen am 24. Dezember fleißig Geschenke aus, wohingegen die anderen damit bis zum nächsten Morgen warten. In Spanien müssen sich die Kinder sogar bis zum 6. Januar, dem Tag der Heiligen Drei Könige, gedulden. Doch mögen ihre Traditionen noch so unterschiedlich sein, bei einem sind sich alle Länder einig: Weihnachten steht im Zeichen des guten Geschmacks. Denn das festliche Essen ist wesentlicher Bestandteil jedes Weihnachtsabends.

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Langostinos: Die spanische Antwort auf Gänsebraten

Ein Weihnachtsessen würde seinem Namen nicht gerecht werden, endete es nicht mit überfüllten Bäuchen und einer Lobeshymne der Gäste. Doch was wird traditionell wo am liebsten gegessen? Bei einem Blick auf die Weihnachtstische dieser Welt fällt schnell auf, dass der sonst so im Trend liegende vegane und vegetarische Lebensstil eine kleine Pause einlegt. Fleisch soweit das Auge reicht. In Großbritannien bedeutet das traditionell Truthahn, die Deutschen liebäugeln hingegen mit ihrerer Weihnachtsgans und in der Schweiz ist das Fondue Chinoise der Festtagsklassiker. Doch auch Fisch erfreut sich großer Beliebtheit: Die Österreicher tauschen den international so beliebten Braten lieber gegen einen Karpfen ein. Und bei den Spaniern landen neben den Fleischspeisen Platten voller frischer Langostinos und Gambas auf dem Tisch.

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Aal, Ravioli, Kartoffelsalat: Auch das ist Weihnachten

Richtig spannend wird es aber bei den Beilagen. Sie bringen die regionalen Feinheiten erst richtig zum Vorschein. Wussten Sie zum Beispiel, dass im Baskenland der Glasaal eine absolute Delikatesse ist und gerne an Weihnachten serviert wird? Es handelt sich um Jungaale, die aufgrund ihres Alters noch durchscheinend sind. Mit etwas Knoblauch und Chilischoten gebraten, peppt er das Hauptgericht auch optisch auf. Schauen wir hingegen auf die Teller der Familien in der italienischen Schweiz, finden wir vermehrt Pasta vor. Besonders Ravioli oder Tortellini sind äußerst beliebt. Diese werden mit viel Liebe und extrem aufwendig selbst zubereitet. Das Gegenteil von aufwendig findet sich übrigens auf deutschen Tischen wieder: Würstchen mit Kartoffelsalat. Was nach einfachen Beilagen klingt, gehört tatsächlich zu den beliebtesten deutschen Weihnachtsmenüs.

Welche Speisen Sie sich auch immer auftischen, am Ende sollten die Bäuche gefüllt und die Gäste glücklich sein. Um erstere zu entlasten, empfehlen wir den Hauptgang mit einem aromatischen Kaffee abzuschließen. Besonders der Duft von Vanille oder Karamell wird das weihnachtliche Menü perfekt abrunden.

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Plumpudding: Trockenobst in seiner weihnachtlichsten Form

In der Weihnachtszeit werden wir alle zu Naschkatzen und selten ist die Freude über Omas Geheimrezept oder die typisch regionale Küche so groß wie an den Weihnachtstagen. Die Briten sind besonders stolz auf ihren Plumpudding. Obwohl der Name etwas anderes vermuten lässt, ist dieser Nachtisch keine Milchspeise, sondern besteht aus herzhaften Zutaten wie Trockenobst und Nüssen - ein “perfect match” zu unserer Flavoured Edition Hazelnut. Er wird traditionell in einem Puddingtuch gekocht und wochenlang gelagert, bevor er an Weihnachten mit Alkohol, beispielsweise einem Brandy, flambiert und serviert wird. Durch die britischen Kolonien hat es der Plumpudding sogar um die halbe Weltkugel geschafft und wird heutzutage in Australien noch am 25. Dezember serviert. Anders als im kalten Europa genießen die Australier ihren Plumpudding jedoch im Hochsommer bei strahlendem Sonnenschein.

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Von Bûche de Noël bis Turrón: Das Beste kommt zum Schluss

Die richtig süßen Desserts finden Sie in Frankreich, namentlich den Bûche de Noël. Er ist der wohl beliebteste Nachtisch der Franzosen. Hauptbestandteil ist eine Schokoladen-Buttercreme, die in Biskuitboden eingerollt wird und aufgeschnitten an die Form eines Baumstamms erinnert. Zufall? Aber nein. Die Form ist vielmehr Fortführung eines alten Brauchs. In Frankreich war es früher üblich, an Weihnachten einen großen Holzscheit im Ofen zu verbrennen. Da Holzöfen jedoch selten geworden sind, ist der Bûche de Noël die moderne Interpretation dieser Tradition. Allerdings ist der “Baum” so lecker, dass er definitiv nicht in den Ofen gehört.

Süß geht es auch in Spanien her. Der Dessert-Klassiker Turrón besteht hauptsächlich aus Mandeln, Honig, Zucker sowie Ei und wird in Scheiben serviert. Eine wahre Kalorienbombe, was an Weihnachten nicht weiter interessieren soll. Vom traditionellen Weihnachtsdessert existieren unzählige Variationen. Je nach Belieben kommen Schokolade, Nüsse oder Früchten hinzu. Für jeden (guten) Geschmack ist etwas dabei.

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Das Weihnachtsfest hat international kulinarisch einiges zu bieten. Deshalb raten wir Ihnen die Tradition auch mal aufzubrechen und das Dessert oder die Beilagen des Nachbarlandes auszuprobieren. Neue Eindrücke erweitern den Geschmackshorizont und sind mit Sicherheit auch eine Überraschung für Ihre Gäste. Wir wünschen viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen!