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Kaffee und Gesundheit

Kaffeetrinker leben länger

Hin und wieder Sport, ausgewogene Ernährung, genügend Schlaf – alles schön und gut. Um gesund alt zu werden hilft laut neusten Studien aber auch etwas anderes, nämlich Kaffee! Denn das beliebte Getränk ist ein wahrer Zaubertrank.

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Das ist doch beruhigend: Kaffeetrinken ist kein verkanntes Laster, sondern in vielerlei Hinsicht gesundheitsfördernd. Wer Kaffee regelmäßig und in moderaten Mengen schlürft, tut seinem Körper etwas Gutes. Regelmäßig heißt täglich, moderat heißt zwischen zwei und fünf haushaltsüblichen Kaffeetassen. Unter diesen Umständen entfalten die mehr als 1000 Inhaltsstoffe des Kaffees – am bekanntesten ist Koffein – ihre positive Wirkung im menschlichen Organismus. Wie viel Koffein uns gut tut, variiert von Kaffeetrinker zu Kaffeetrinker. Laut der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) sind für gesunde Erwachsene 400 Milligramm pro Tag, also fünf Tassen Kaffee, unbedenklich. Bei Schwangeren und stillenden Frauen liegt die Empfehlung bei rund zwei Tassen – auf Nummer sicher gehen sie mit entkoffeiniertem Kaffee. Für Kinder und Jugendliche sind, in Abhängigkeit ihres Körpergewichts, ein bis zwei Tassen Kaffee ok.

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Ein Garant fürs Altwerden

Was genau Koffein und Co. in unserem Körper bewirken, beschäftigt die Wissenschaft seit über 100 Jahren. Bis dato sind zahlreiche Studien veröffentlicht worden – teilweise mit verblüffendem Ergebnis. Forscher der Harvard University beispielsweise haben dem beliebten Getränk eine lebensverlängernde Wirkung zugeschrieben. Ihrer Studie aus dem Jahr 2015 zufolge geht ein höherer Kaffeekonsum mit einer niedrigeren Sterberate einher. Es gilt als erwiesen, dass Kaffee vor Diabetes Typ-2 schützt, kein Auslöser für Krebserkrankungen ist und die Wahrscheinlichkeit einer Demenz- oder Alzheimer-Erkrankung verringert. Am spektakulärsten daran: Die Resultate sind bei koffeinhaltigem und entkoffeiniertem Kaffee identisch. Außerdem sind mittlerweile etliche Gesundheitsirrtümer vom Tisch. Zum Beispiel, dass Kaffee entwässert, den Cholesterinspiegel und den Blutdruck ansteigen lässt oder das Risiko für Herzrhythmusstörungen und Herzinfarkte erhöht. Das stimmt genauso wenig wie der Verdacht, dass Kaffeekonsum das Risiko für Schlaganfälle begünstigt oder Erkrankungen von Magen, Darm oder Leber verursacht.

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Viel hilft viel?

Bei all den lobenden Worten könnte die Frage aufkommen, ob mehr als fünf Tassen Kaffee die Gesundheit in höherem Maß fördern? Die Antwort lautet: Nein. Die positive Wirkung des Kaffees steigt ab der sechsten Tasse nicht weiter an. Im Gegenteil, wer dauerhaft täglich mehr als die empfohlene Menge trinkt, kämpft unter Umständen mit Schlafstörungen, erhöhter Ängstlichkeit oder Herz-Kreislauf-Problemen. Und obwohl jeder Kaffeetrinker das Alltagsgetränk unterschiedlich gut verträgt: Bei exzessivem Kaffeekonsum übersteigen die negativen Auswirkungen des Kaffees seine gesundheitsfördernden Eigenschaften. Aber mal Hand aufs Herz: Wer trinkt pro Tag schon zehn Tassen oder mehr? Das schaffen ja nicht einmal wir – und wir sitzen direkt an der Quelle.

Deshalb, liebe Kaffeejunkies: Genießt jede Tasse mehr denn je. Und liebe Nicht-Kaffeetrinker: Vielleicht ist es Zeit für euer Debüt! Wir hätten da einige leckere Sorten zum Probieren.