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Royal Moments in Australien

Vom Streben nach Gemütlichkeit

„No worries, mate“ – das Lebensmotto der Australier erinnert an Szenen alter Jugendfilme. Und wird in Australien tatsächlich gelebt. Keine Sorgen, das Leben nehmen, wie es kommt: Vielleicht gelten die Australier auch wegen ihrer Laid-Back-Einstellung als eines der glücklichsten Völker der Welt.

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Du schönes Australien, Ziel unzähliger Backpacker und Auswanderer. Du stehst für Natur, für gutes Wetter, für entspannten Lifestyle – für alles, nach dem sich der ach so intellektuelle Europäer sehnt. Wer sich einmal entschließt die große Reise anzutreten, steht vor der eigentlichen Herausforderung. Wo hin? Was tun? Fakt ist, dass in Australien wirklich für jeden etwas dabei ist. Denn anders als vermutet, steht die eingangs erwähnte “Lässigkeit” keinesfalls für Langeweile. Im Gegenteil: Die “Aussies” wissen die Vielfalt ihres Landes für sich zu nutzen.

Für Design-Liebhaber und Café-Enthusiasten

Wir starten in Melbourne, der zweitgrößten Stadt Australiens. Oder der „kulturellen Hauptstadt“, wie sie von ihren Fans genannt wird. Völlig zurecht. Denn die Stadt ist so bunt und hip, wie wir es von London, Paris und New York gewohnt sind. Im Vergleich zu vielen Metropolen konnte sich Melbourne seine Gemütlichkeit aber bewahren. Unzählige Graffitis zieren das Straßenbild und im Stadtzentrum reihen sich Design-Läden neben gemütlichen Cafés ein.

Vor diesem Überangebot steht nun der vom Jetlag geplagte Tourist. Und denkt trotz dessen ungeniert in Superlativen. Selbstredend darf nur im hippsten Café gesessen und im neusten Szene-Restaurant gespeist werden. Die Tour „Lanes & Arcades“ schafft Abhilfe und führt durch die Straßen und Gassen zu den schönsten Cafés, die Sie sonst – wenn überhaupt – nur per Zufall entdecken würden. Der Guide gibt zudem Infos zur Architektur und Geschichte der Stadt. Empfehlenswert für alle, die nicht nur von einem Touristen-Spot zum Nächsten hetzen möchten. Zum Schluss geht’s vielleicht ins Lieblingscafé zurück, um noch einen Flat White zu genießen – den haben die Australier schließlich erfunden.

Weil wir schönes Design lieben, übernachten wir im zentral gelegenen Hotel QT Melbourne. Und das Praktische: Abends müssen wir das Hotel gar nicht verlassen, sondern gönnen uns entspannte Stunden in der hoteleigenen Rooftop-Bar. Hier heißt es sehen und gesehen werden, Cocktails trinken und die Aussicht auf Melbourne genießen. Laid-back eben.

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Hoch, höher, Harbour Bridge

„Melbourne oder Sydney?” – eine Grundsatzdiskussion, der wir uns galant entziehen. Für uns haben beide ihre Daseinsberechtigung. Der große Unterschied: Die eine ist schlichtweg bekannter. Oder fallen Ihnen spontan die Wahrzeichen Melbournes ein? Eben. Bei “Schwester Sydney” sieht das anders aus. Hier kommt einem direkt die berühmte Oper in den Sinn. Oder die nicht minder bekannte Harbour Bridge. Die Brücke hat es uns angetan, weswegen wir einen genaueren Blick auf sie werfen. Am besten von oben. Bridge Climbing heißt die Tour der etwas anderen Art. Nach etwa 130 Meter abgesicherten Kletterns genießen wir die Aussicht über die Stadt. Das Mindestalter beträgt acht Jahre, nach oben hin sind keine Grenzen gesetzt. Nur gesund müssen Sie sein – und idealerweise auch schwindelfrei.

Nun aber genug des urbanen Lebens. Wir sehnen uns nach Weite, nach unberührten Landschaften und nach Ruhe. Das Outback ist von Sydney zwar noch ein ganzes Stück entfernt. Aber es gibt eine Alternative, die jeden Naturliebhaber begeistern wird. Die knapp zwei Stunden entfernten Blue Mountains erkennen Sie an dem gleichnamigen blauen Dunst, der über den Bergen schwebt. Der farbige Nebel wird von den ätherischen Ölen der Eukalyptusbäume verursacht und lässt das Gebirge fast mystisch erscheinen. Wo Eukalyptus ist, sind Koalas nicht weit. Die trifft man spätestens in den nahe gelegenen Wildlife Parks an.

Für Wanderer sind die Blue Mountains ein Traum. Und für Nicht-Wanderer auch. Dank außergewöhnlicher Verkehrsmittel lassen sich die Blue Mountains nämlich ebenso gut ohne Wanderstock erkunden. “Scenic Skyway” nennt sich ein abenteuerliches Vehikel der Scenic World und beschreibt nichts anderes als eine Seilbahn mit Glasboden! Das Pendant auf Schienen heißt “Scenic Railway” und sieht aus wie eine Achterbahn mitten im Gebirge. So schnell wie auf dem Jahrmarkt ist sie zwar nicht, aber steiler als alle Passagier-Bahnen der Welt. Auch hier gilt wieder: Nichts für schwache Nerven.

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Ab durch den Dschungel

Wir wollen noch mehr von diesem faszinierenden Kontinent sehen und fliegen an die nördliche Ostküste nach Cairns. Oder besser gesagt: In den Regenwald. Von hier aus lassen sich zahlreiche Abenteuer planen. Beispielsweise das Jungle Surfing! Hier geht es mit einer Seilrutsche quer durch den Daintree-Regenwald. Kurze Verschnaufpausen auf extra angelegten Plattformen liegen aber durchaus im Zeitplan. Und sind wärmstens empfohlen. Denn der Blick bis zum Meer ist ebenso atemberaubend wie die sportliche Rutschpartie selbst. Wem das zu wenig ist, der rutscht nicht nur durch den Dschungel, sondern schaukelt durch ihn. Das mag unspektakulär tönen. Aber bei einem “Jungle Swing” mit einer Geschwindigkeit von bis zu 120 km/h und einer Tiefe von 45 Meter zittern Ihnen die Knie eher, als Ihnen lieb ist.

Verdienterweise schalten wir zum Schluss noch einmal richtig ab. Wie passend, dass das Great Barrier Reef für australische Verhältnisse praktisch um die Ecke liegt. Von Port Douglas steigen wir auf einen Katamaran und segeln zu der wohl bekanntesten Unterwasserwelt. Hier kommen Sie um einen Schnorchel-Ausflug kaum herum. Kein Wunder, denn die Kombination aus riesigen Korallenfeldern und dem farbenfrohen Zusammenspiel unzähliger Fisch- und Pflanzenarten ist weltweit einmalig. Abends lassen wir den Tag entspannt ausklingen. Aber nicht etwa in einer Hängematte zwischen zwei Bäumen. Die Silky Oaks Lodge mitten im Regenwald bietet die Luxus-Alternative: Elegante Bungalows, Spa-Angebote und eine grandiose Aussicht. Dieser Flecken Erde lässt selbst erfahrenste Blogger und Instagram-Traveller vor Neid erblassen. Wer hier nicht entspannt, ist selber Schuld.

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